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Kosmos 696184 - Ubongo

Kosmos 696184 - Ubongo

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Marke: Kosmos

Listenpreis: EUR 31,99
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Neu (43) Gebraucht (1) ab EUR 15,99

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen 66 Rezensionen
Verkaufsrang: 2

Medium: Spiel
Signiert: Nein
Erinnerungsstücke: Nein
Zerbrechlich: Nein
Zahl Der Einzelteile: 1
Batterien im Lieferumfang enthalten: Nein
Alter: 8 - 99 years
Versandgewicht: 0
Maße (innen): 11.7 x 11.7 x 3

MPN: 603.517.2
Modell: 696184
EAN: 4002051696184
ASIN: B0006VSLJ0

Veröffentlichung: März 1, 2005
Verfügbarkeit: Gewoehnlich versandfertig bei Amazon in 24 Stunden

Eigenschaften:
  • 300mm x 300mm x 75mm

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Redaktionelle Rezensionen:

Product Description
2 - 4 Spieler, ab 8 Jahre

Amazon.de Rezension

Verrueckt und zugelegt!

Was genau bedeutet eigentlich "Ubongo"? So richtig deutlich wurde es nicht, aber es koennte durchaus "Geschafft!" oder "Spiel, das man immer wieder gerne spielt!" bedeuten. Denn zum einen muss man "Ubongo!" rufen, wenn man mit der gestellten Aufgabe fertig ist, und zum anderen ist es ein Spiel, das Sie gar nicht mehr vom Tisch herunter bekommen.

Ubongo gliedert sich in drei Phasen. Die ersten zwei Phasen werden in jeder der 9 Runden durchgefuehrt, die dritte erst am Ende des Spiels. Kennen Sie Tetris? Das Computerspiel, bei dem verschiedene Bausteine staendig vom Himmel fallen? So aehnlich geht es auch bei Ubongo zu. Es gibt 36 Legetafeln, die beidseitig bedruckt sind. Auf der einen Seite finden Sie die etwas leichteren Aufgaben, auf der anderen die schwierigeren. Es wird immer mit so vielen Tafeln gespielt, dass man 9 Runden spielen kann. Auf den Tafeln finden sich Flaechen, die in Quadrate eingeteilt sind. Je nach Schwierigkeit sind diese Flaechen groesser oder kleiner. Die 12 Legeplaettchen, die die Spieler bekommen, unterschieden sich in ihrer Groesse und Farbe. Einige belegen nur 2 Quadrate, andere 5. Neben der zu bedeckenden Flaeche befinden sich sechs verschiedene Symbole und daneben je eine andere Zusammensetzung aus den 12 Plaettchen.

Am Anfang der Runde wird der Symbolwuerfel geworfen. Er gibt an, welche Plaettchen die Spieler verwenden sollen, um die Flaeche aus Quadraten zu bedecken. Wem es als Ersten gelingt das Abdeckpuzzle zu loesen, ruft "Ubongo!" und laeutet damit, zumindest fuer ihn, die zweite Phase des Spiels ein. Nun kommen wir naemlich zum Spielplan, der in sechs Bahnen unterteilt ist. Diese Bahnen beginnen mit einem Feld fuer die Figuren der Spieler. Zu Anfang stellt jeder Spieler seine Figur auf eine der Bahnen. An die Figurenfelder schliessen sich je Bahn 12 Mulden fuer Edelsteine an. Von den Edelsteinen gibt es demzufolge 72 in sechs Farben zu je 12. Diese werden zu Anfang auf die Mulden wahllos verteilt.

Ubongo!

Habe ich also als Erster "Ubongo!" gerufen, darf ich meine Figur noch bis zu drei Felder seitwaerts bewegen. Dann nehme ich die ersten beiden Edelsteine, die in dieser Bahn liegen. Der Zweite, der seine Legeplaettchen korrekt auf die Flaeche gelegt hat, darf seine Figur noch zwei Felder bewegen und nimmt sich dann die zwei Edelsteine seiner Bahn. Der Dritte darf noch ein Feld und der Vierte muss die Edelsteine nehmen, die in seiner Reihe liegen. Der Clou bei der Sache: Sobald alle Spieler je eine Legetafel haben, wird gewuerfelt. Und gleichzeitig wird die Sanduhr umgedreht. Nun muss man die richtigen Plaettchen aus dem Vorrat suchen, diese richtig anordnen, "Ubongo!" rufen, seine Figur bewegen und die Edelsteine nehmen, bevor das letzte Sandkorn im unteren Bereich der Sanduhr angekommen ist. Schafft man es nicht mehr die Edelsteine zu nehmen, hat man ganz klar Pech gehabt.

Mehr ist nicht immer auch mehr

Sind alle 9 Runden gespielt worden, entscheidet sich nun, wer das Spiel gewonnen hat. Zu sagen, es sei der Spieler mit den meisten Edelsteinen, ist zu einfach. Deshalb gibt es einen anderen Mechanismus. Der oder die Spieler, die die meisten Edelsteine einer Farbe haben, sind schon einmal eine Runde weiter. Nun wird verglichen, wie viele Steine sie als zweit meiste gesammelt haben. Gibt es erneut ein Unentschieden, werden alle Farben nacheinander verglichen, bis ein Spieler mehr als der oder die anderen hat. Er hat verdient gewonnen.

Ubongo ist ein Spiel, bei dem die Spieler staendig unter Zeitdruck stehen. Das Adrenalin fliesst bestaendig, die grauen Zellen laufen auf Hochtouren. In den einfachen Puzzles muss man nur drei, in den schwierigen vier Plaettchen richtig anordnen. Bei manchen der Aufgaben ist ein Loesung schnell gefunden, andere bringen mich an den Rand der Verzweiflung. Wenn ich aber kurz aufblicke und die Gesichter meiner Mitspieler sehe, fuehle ich mich ein wenig beruhigt: Ihnen geht es nicht besser. Ein weiterer Aspekt, der das Spiel so spielenswert macht, ist die Tatsache, dass alle Legetafeln unterschiedlich sind. So haben alle Spieler in jeder Runde unterschiedliche Aufgaben, abgucken ausgeschlossen. So viel Abwechlung und Vielfalt finden sich selten bei einem Spiel!

Zubehoer und Ausstattung

Wenn man die Schachtel in den Haenden haelt, fuehlt man sich gleich in eine andere Welt versetzt. Die angenehme Farbgebung und die afrikanisch anmutenden Zeichnungen lassen gleich Atmosphaere aufkommen. Auch wenn die Farbgebung der vier Figuren ungewohnt ist, kein Rot, Blau, Gruen und Gelb, sondern Silber, Bronze, Gold und Schwarz, ist die gestalterische Arbeit sehr gut gelungen. Neben dem zusammensetzbaren Spielplan mit seinen 72 Mulden liegen dem Spiel noch die passenden 72 Edelsteine und 36 doppelseitig bedruckte Legetafeln bei. Fuer jeden der 2 bis 4 Spieler gibt es einen Satz mit 12 unterschiedlichen Plaettchen und, damit der Druck auch stimmt, liegt dem Spiel eine unnachgiebige Sanduhr bei. Die Spielregel ist kurz und knapp, dafuer aber nicht weniger ausfuehrlich. Schon nach kurzer Zeit koennen die Spieler beginnen und auch Kinder ab 8 Jahren werden kaum laenger benoetigen. Nach 20 bis 30 Minuten ist das Spiel beendet und es wuerde mich wundern, wenn dann nicht Rufe nach mehr zu vernehmen waeren!



Kundenrezensionen:   Gelesen 61 mehr Rezensionen...

5 von 5 Sternen Eigentlich einfach - eigentlich, wenn da nicht die Sanduhr waer   Januar 4, 2009
Das Spiel hat uns (Papa, Mama und Tochter (8)) direkt in der ersten Runde in seinen Bann gezogen.

Die Spielregeln sind eigentlich schnell gelesen und einfach zu verstehen. Es sind lediglich 4 unterschiedlich geformte Puzzleteile (gebildet aus Quadraten in unterschiedlicher Zahl und Anordnung) auf ein vorgegebenes Feld zu legen.

Hoert sich eigentlich einfach an. Waere es auch, wenn da nicht der Faktor Zeit waere: Stress durch die Sanduhr, durch das Verlangen vor den Mitspielern seine eigenen Felder richtig bedeckt zu haben, damit man moeglichst die groesste Auswahl an Kristallen seiner Farbe ergattern kann - und zwar bevor der Sand durchgelaufen ist, sonst geht man leer aus.

Durch den Zeitdruck kommt es schon mal zu der ein oder anderen Blockade, die bewirkt, dass das beruehmte "Brett vor dem Kopf" dafuer sorgt, dass die simplen Aufgaben nicht zeitgerecht geloest werden koennen.

Das Spiel foerdert:
a) das Vorstellungsvermoegen (die Puzzlesteine sind sowohl von der Vorder-als auch der Rueckseit zu nutzen),
b) sich unter Druck nicht verrueckt machen zu lassen,
c) ein klein wenig Taktik - die richtigen Steinfarben beinander zu sammeln.

Kleine Wermuthstropfen sind lediglich, dass der Hersteller
a) keine Ersatzkristalle beigelegt hat - futsch ist futsch und man muss dann mprovisieren.
b) keine vernueftige Aufbewahrungsmoeglichkeiten fuer die Teile vorgesehen hat - die PE-Beutelchen sind nicht fuer die Ewigkeiten gemacht.
c) fuer das 2teilige Spielbrett fuer die Kristalle eine wenig optimale Verbindung geschaffen hat, wodurch es schon mal auseinander rutschen kann. - Kein Beinbruch, aber schon ein wenig laestig.

Fazit: Eine Kaufempfehlung fuer alle, die gelegentlich gerne das Adrenalin in ihren Adern beschleunigen und dabei noch Spass haben wollen.



5 von 5 Sternen Das beste Spiel   Januar 1, 2009
Dieses Spiel ist fuer die ganze Familie zu empfehlen.
Einfache Beschreibung, paedagogisch sehr wertvoll und man wird suechtig.



5 von 5 Sternen Eine Rezension aus dem Jugendleiter-Blog   Dezember 28, 2008
Ubongo? Ja, einfach nur Ubongo! Jetzt fragt ihr euch sicher, was dass denn nun wieder sein soll. Ubongo ist ein Gesellschaftsspiel aus dem Kosmos-Verlag, das ich euch heute gerne vorstellen moechte. Bei Ubongo geht es um Faehigkeiten, die jeder aus seiner fruehen Gameboy-Zeit noch kennen sollte: geschickt Steine zu einer Form zusammen legen. Damals hiess es Tetris, heute Ubongo. Zumindest ist die grobe Spielidee aehnlich.

Jeder bekommt eine Spielkarte, aus der eine unsymetrische Form dargestellt ist. Diese muss mit 3 oder 4 Legeteilchen ausgefuellt werden. Welche der 12 Legeteilchen man verwenden darf, entscheidet der Wuerfel. Wer das zuerst geschafft hat, darf sich vom Spielbrett als Erster zwei Diamanten nehmen. Gewonnen hat, wer am Ende die meisten Diamanten einer Farbe hat. Deshalb geht es hier nicht nur um Schnelligkeit, sondern auch um geschicktes Planen, welche Diamanten man sich nehmen darf.

Ubongo wird so schnell nicht langweilig, weil durch das Auswuerfeln der verwendbaren Legeteilchen jedes Mal neue Kombinationen zu erwarten sind. Getestet habe ich das Spiel sowohl mit Kindern als auch bei Erwachsenen. Es kam jedes Mal gut an. Leider koennen maximal vier Mitspieler an einer Partie beteiligt sein. Mit mehr Spielern wuerde es sicherlich noch mehr Spass machen. In der Hektik des Tueftelns wirft man schnell einen Blick auf die Seite um herauszufinden, wie weit die Konkurrenz ist (abgucken geht nicht - jeder hat eine andere Figur) und erwartet gespannt den ersten Ubongo-Ruf.



4 von 5 Sternen genial anders   Dezember 18, 2008
 3 aus 3 fanden die folgende Rezension hilfreich

Ubongo ist _anders_. Und deshalb eine willkommene Abwechlung bei einem Spieleabend.

Ubongo ist _ueberraschend_. Ein Spiel, bei dem ploetzlich ganz andere Spielertypen die Nase vorn haben.

Ubongo ist _einfach_. Das Spielprinzip ist schnell verstanden.

Ubongo ist _familientauglich_. Es gibt 2 Schwierigkeitsstufen, so dass man auch in einer gemischten Runde fuer Ausgewogenheit sorgen kann. Ausserdem sollte der staerkste Spieler den Eieruhrdienst uebernehmen.

Ubongo ist _hektisch_. Die grauen Zellen werden ganz schoen auf Trapp gebracht. Kein Spiel ueber mehrere Stunden.

Ubongo ist _schoen_ aufgemacht. Das Spielmaterial ist wirklich gut gestaltet. Wobei mir voellig unklar ist, was die an Tetris erinnernden abstrakten Legeplaettchen mit den afrikanischen Motiven und funkelnden Edelsteinen zu tun haben. Aber die Mischung passt.

Ubongo ist _ausgewogen_. Es entscheidet sich meist erst in der letzten Runden.

Das Spiel ist einfach erfrischend anders und haette 5 Punkte verdient, wenn da nicht die Auswertungsphase einer jeden Runde waere. Diese kommt mir etwas unausgewogen vor.
Nachdem man seine Plaettchen endlich auf dem Spielplan untergebracht hat, muss man einen Blick auf die Mitspieler und die Eieruhr werfen um festzustellen, wieviele Felder - aehm Spalten - man seine Spielfigur - ja die gibt es auch - bewegen darf, um moeglichst viele gleichfarbige Edelsteine zu sammeln, was das eigentliche Spielziel darstellt.

- Die beiden Spielbrettteile trennen sich leicht, die Edelsteine verrutschen und die Farben Gelb und Bernstein lassen sich nur schwer unterscheiden.
- In dieser Phase sind Kinder oder Grosseltern am ehesten benachteiligt.
- Der Spielplan ist zu klein. Es wird gerempelt.
- Nach dem Formen legen unter Zeitdruck, haette ich mir eine ruhigere Auswertungsphase gewuenscht.



5 von 5 Sternen Sehr gutes Spiel !   Dezember 9, 2008
 1 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich

Ich besitze das Spiel bereits seit 3 Monaten und habe es schon ziemlich oft gespielt! Ich war angenehm ueberrascht, selbst meine kleine Tochter (8 Jahre), sowie mein Sohn (12 Jahre) haben es sofort verstanden und sind ebenfalls positiv ueberrascht, d.h. das Spiel ist auch fuer kleinere Mitspieler geeignet. Es fesselt einen auch sehr schnell, denn es gibt unterschiedliche Schwierigkeitsstufen. Insgesamt ein Tipp fuer kalte, lange Winterabende.