Wunderwerke der Natur
Seit Jahrhunderten ueben Kristalle eine grosse Faszination auf den Menschen aus. Es werden ihnen sogar geheimnisvolle Kraefte zugeschrieben. Das wahre Geheimnis der eindrucksvollen kristallinen Gebilde ist jedoch ein anderes: Wie entstehen diese glitzernden Koerper, die in mannigfaltigen Farben und Formen leuchten und funkeln? Mit dem anspruchsvollen Forschungskasten Kristalle zuechten von Kosmos koennen angehende Chemiker ab 12 Jahren komplexe erdgeschichtliche Vorgaenge quasi im Zeitraffer beobachten und Kristalle ueber Nacht selber wachsen lassen.
Kristalle selbst gestalten
Mit dem spannenden Entdeckerspass aus dem Hause Kosmos lassen sich Kristalle relativ einfach selber zuechten. In kurzer Zeit entstehen bizarre kristalline Gebilde wie aus dem Nichts: strahlend helle, prismenartige Quader, violette Oktaeder oder blau leuchtende Rhomben. Den erfolgreichen Experimentierkasten gibt es nun in neuer, verbesserter Ausstattung, die eine noch groessere Vielfalt und garantierte Zuchterfolge bietet.
Um einen Kristall zu zuechten, loest man je nach Bedarf die mitgelieferten Chemikalien in Wasser auf, das erhitzt wird. Die Chemikalien muessen gut eingeruehrt werden, bis sie sich aufgeloest haben. Anschliessend stellt man den Glasbehaelter, der die Loesung enthaelt, an einen ruhigen, vor Erschuetterungen geschuetzten Platz. Innerhalb kurzer Zeit kann man bereits die ersten Resultate bewundern: Am Boden bilden sich schon erste kleine Kristalle. Bevor die Loesung zu stark abkuehlt, kann man die klare Fluessigkeit abschuetten und einen so genannten Kristallisationskeim einhaengen - z.B. einen Holzstab, einen Faden oder eine Ansatzperle, aber auch einen bereits begonnen Kristall, der auf diese Weise weiter gezuechtet werden kann. Je mehr Bodensatz beim Abschuetten zurueck bleibt, desto besser wird der Kristallisationskeim angenommen. Eine Wiederholung des Vorgangs ermoeglicht es, den Kristall weiter anwachsen zu lassen. Der Kristall ist vollstaendig ausgebildet, wenn die Loesung Raumtemperatur erreicht hat. Je schneller die Loesung abkuehlt, desto kleiner bilden sich die kristallinen Strukturen aus.
In verschiedenen Versuchsablaeufen koennen die kleinen Forscher abhaengig von den verwendeten Chemikalien unterschiedliche Kristalle in verschiedenen Farben und Formen bei der Entstehung beobachten. Weitere Hilfsmittel wie die mischbaren Faerbungstabletten ermoeglichen es, Kristalle in allen Farben des Regenbogens herzustellen, und schaffen dadurch zusaetzliche Attraktionswerte. Die heranwachsenden Experimentierkuenstler koennen die unterschiedlichen Stoffe miteinander kombinieren und so eindrucksvolle Kreationen erschaffen. Neue Versuchsanleitungen ermoeglichen es, auch Blitzkristalle zu zuechten. Bei diesem Experiment wird die Loesung innerhalb von Sekunden von Kristallstrahlen durchzogen und verwandelt sich ueber Nacht in ein farbig funkelndes Kristallgebilde. Um Hoehlenkristalle zu zuechten, die sich in der Natur in Hohlraeumen von Steinen bilden, enthaelt der Forschungskasten eine Halbkugel, in der dieser faszinierende Vorgang kuenstlich vollzogen werden kann. Auch kreative Bastelideen lassen sich verwirklichen: Die Kinder koennen selbst hergestellte Gipsfiguren und -formen mit einer kristallinen Huelle ueberziehen.
Sicherheitshinweise
Es ist unbedingt erforderlich, die Anleitung und alle Sicherheitshinweise genau zu befolgen, da die Kristallsalze gesundheitsgefaehrdende Stoffe beinhalten. Da es sich dabei um giftige Chemikalien handelt, kommt es bei den Experimenten auf einen sorgsamen Umgang mit den Stoffen und genaues Arbeiten an. Der Hersteller empfiehlt den Forschungskasten daher erst fuer Kinder ab 12 Jahren. Der Kasten sollte ausser Reichweite der Kinder aufbewahrt werden. Kinder sollten vorsichtshalber unter Aufsicht experimentieren, um sicher zu stellen, dass die Stoffe keine Verletzungen hervor rufen koennen.
Spielend mehr ueber die Welt erfahren
Der Experimentierkasten Kristalle zuechten bietet den Kindern die Moeglichkeit, eine Entwicklung, die in der Natur mehrere Jahre dauert, innerhalb weniger Stunden nachzuvollziehen. Die Neugier der Kinder wird geweckt, sich naeher mit der Materie zu beschaeftigen, und die gewonnen Erkenntnisse und Faehigkeiten zu erproben. Die Experimente sind sowohl unterhaltsam als auch lehrreich angelegt, und sind sie schliesslich von Erfolg gekroent, ist die Freude gross. Allein schon den Kristallen beim Wachsen zu zu sehen, ist spannend und aufregend. Ohne besondere Vorkenntnisse koennen die Kinder eindrucksvolle Kristalle selbst zuechten. Durch die vielfaeltigen Moeglichkeiten, die Kristalle auch zu Dekorationszwecken herzustellen, finden auch Maedchen haeufig einen ersten Zugang zur Chemie. Fuer sein altersgerechtes und paedagogisch wertvolles Konzept wurde der Experimentierkasten mit dem Guetesiegel der Stiftung Jugend forscht e.V. ausgezeichnet.
Ebenfalls bei Kosmos erschienen ist der Chemie-Forschungskasten Kristallzucht fuer Kinder von acht bis 12 Jahren, der ein komplettes Kristallzucht-Set fuer Anfaenger enthaelt.
Inhalt
Die neugierigen Forscher erwarten drei Behaelter mit den verschiedenen Kristallsalzen (Kalium-Aluminiumsulfat, Natriumacetat, Natriumsulfat), Gips, Lebensmittelfarbe, Giessformen, vier Holzstaebe, zwei Messbecher, eine Pipette, ein Spatel, eine Tube Klebe, eine Schutzbrille, drei Glasgefaesse sowie das illustrierte Anleitungsheft.